Austausch 2019

Dezember 2015 in Hoorn

Vom 07.12.2015 bis 11.12.2015 hatten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit die Stadt Hoorn zu entdecken. Was sie erleben durften, können sie in den Tagesberichten der Schülerinnen und Schüler nachlesen.

 

 

 

Am Montag haben wir uns um 7:30 Uhr am Celler Bahnhof getroffen und dann um 7:45 Uhr mit dem Zug nach Hannover gefahren. Dort sind wir umgestiegen und nach Amsterdam gefahren. Von dort ging es nach Hoorn, wo uns schon ein paar Lehrer und Eltern der Copernicus Schule erwarten. In der Schule trafen wir unsere Gastschüler. Es gab ein leckeres Willkommens-Buffet und zu trinken. Wir hatten dann Zeit, uns gegenseitig kennenzulernen. Die Gastgeber haben uns auch ihre Schule gezeigt. Danach durften wir mit unseren Gastschülern nach Hause fahren oder wir wurden von den Eltern abgeholt.

 von Antonia

 

Um 8:30 Uhr haben wir uns in der Schule Copernicus getroffen. Dort haben wir dann im Raum 41 auf die Lehrer gewartet. Als die Lehrer dann kamen, haben wir einen Workshop „The Ice-Breaker“ gemacht. Das war einfach nur ein Namensspiel um das Eis sozusagen zu brechen. So haben wir uns viel besser kennen gelernt. Das ging bis 10:10 Uhr. Danach hatten wir eine Stunde Schule. Die ging bis 11:00 Uhr. Danach hatten wir eine Tour durch Hoorn und haben einen lunch break gemacht. Da sind wir in kleinen Gruppen mit Aufgaben durch Hoorn gegangen. Also einen Stadtrundgang. Danach sind alle mit dem Fahrrad zum Supermarkt Deen gefahren. Zwei Kinder sind mit dem Bus zur Schule gekommen, die hatten also kein Fahrrad. Die sind dann bei einer Lehrerin mit dem Auto mitgefahren. Da hat uns dann ein Rundführer nett empfangen. Er bildet auch neue Mitarbeiter aus. Da haben wir eine sehr große Rundtour bekommen. Als erstes hat der Rundführer uns in so einen großen Raum gebracht, da haben wir von den Mitarbeitern Tee oder Kaffee bekommen. Den Tee konnten wir uns selber aussuchen. In diesem Raum haben wir dann einen Film über die Supermarktkette Deen erfahren. Der Rundführer hat uns auch noch viel darüber erzählt. Unsere Taschen konnten wir im Raum lassen. Danach haben wir die ganze Fabrik gesehen. Es gab auch einen Raum, da war es -20° C. Das war sehr kalt. Am Ende haben wir noch einen Katalog vom Deen bekommen, die beste Schokolade vom Deen und ein Jelly Been-Spiel. Dann sind wir nach Hause gefahren. Was die einzelnen Familien dann noch gemacht haben, war ihnen überlassen.

 von Talisa und Svenja

 

Am Mittwoch haben wir uns um 9:06 Uhr am Bahnhof in Hoorn getroffen, dann sind wir nach Amsterdam gefahren. Dort sind wir dann alle so ungefähr 20 Minuten zu Fuß zur Niederländischen Landesbank gegangen. Dort hat uns ein Bankkaufmann erstmal Kaffee, Tee oder Softdrinks angeboten und uns einen kleinen Film über das Geld gezeigt. Es ging darum, welche Aufgaben die Niederländische Landesbank hat und dass sie die kleineren Banken sowie die Versicherung für die Pension überwacht und darauf achtet, dass der Geldwert stabil bleibt. Im Anschluss haben wir einen kleinen Rundgang durch eine Ausstellung über die Arbeit gemacht. Es gab viele verschiedene Dinge, wie z.B. den Geldschredder, wo ungefähr 125.000.000 € zerschreddert wurden, weil das Geld entweder Falten oder Flecken hatte. Dann gab es noch 2 Goldbarren, die man hochheben konnte. Ein Goldbarren wiegt ungefähr 12,5 Kilo. Die Niederlande haben ungefähr 600.00 kg Gold; das Gold ist um die 22 Millionen € wert
2 Stunden hatten wir Freizeit, wir durften in der Innenstadt von Amsterdam in Gruppen Einkaufen gehen.
Mitten in dem Bild war ein kleines Kind, was das Gesicht von Rembrandts verstorbener Frau hatte. Vor diesem berühmten Bild haben wir dann für unser Austauschbild posiert.

 

von Christina und Joel

 

Um 8:30 Uhr haben wir uns mit den holländischen Gastfamilien an der Copernicus Schule getroffen. Dann sind wir alle mit dem Bus nach Bergen gefahren. Dort sind wir bei einer Käsefarm ausgestiegen und haben uns erklären lassen, wie Käse hergestellt wird. Wir sind durch den Eingang in einen Raum gegangen, wo eine Art große runde Badewanne stand. Die Wanne war mit einer gelben Flüssigkeit gefüllt. In der Flüssigkeit waren sehr viele weiße, matschige Klumpen. Der Chef hat uns dann gezeigt, wie man den weißen Käse aus der Flüssigkeit siebt und in großen oder in kleinen Formen austropfen lässt. Dann hat er uns erzählt, dass der Käse vier Stunden in dem Becher sein muss, bevor er ins Salz-wasser kommt. Danach sind wir in einen Nebenraum gegangen, wo der fertige Käse gelagert wird. Der Käse muss 3 Monate gelagert werden, bis der Käse Jungkäse ist. Zum Schluss sind wir noch zu den Kühen gegangen. Wir durften die Kühe streicheln und auch mit dem herumliegenden Stroh füttern. Ganz hinten im Stall waren noch Kälber. Wenn man wollte, konnte man dort Käse kaufen. Dann sind wir in den Bus gestiegen und sind nach Egmond gefahren. Wir sind alle in Egmond am Leuchtturm ausgestiegen. Dann haben wir Gruppen gebildet. Wir sollten uns mit unserem Gastgeber zusammentun und noch zwei andere. Aber es sind dann Gruppen draus geworden. Es waren alle Jungen in einer Gruppe und alle Mädchen in einer Gruppe. Die Mädchen sind in die Stadt gegangen und die Jungs sind zum Strand. Nach 10 Minuten sind die Jungs durchgefroren in die Stadt gegangen. Wir waren in einem Souvenir-Laden und haben auch was gekauft. Danach sind wir in den Laden Jumbo gegangen und haben was zu trinken und was zu essen geholt. Um 12:30 Uhr haben wir uns alle wieder beim Leuchtturm getroffen, dann sind wir zur Küstenwache gegangen. Wir haben uns einen Film angeschaut. Danach haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Die Deutschen in einer Gruppe und die Niederländer in einer Gruppe. Wir Deutschen sind zum Leuchtturm gegangen. Uns wurde erklärt, warum der Leuchtturm gebaut wurde und wie er zu seinem Namen kam.

Wir sind in den Leuchtturm gegangen. Oben im Leuchtturm war einer von der Küstenwache. Er hat uns erzählt, wie ein Leuchtturm entstand und welche Lampen der Leuchtturm hat. Jeder Leuchtturm hat eine andere Farbe. Nach ca. 30 – 40 Minuten haben wir gewechselt, die Niederländer sind zum Leuchtturm gegangen und wir waren in der Küstenwache. Da haben wir uns das Schiff angeschaut und es wurde was dazu erzählt. Nach dem Besuch in der Küstenwache und dem Leuchtturm sind wir mit dem Bus wieder nach Hoorn zur Copernicus gefahren. Dann sind wir mit den Niederländern zu einem Restaurant gegangen, was in der Nähe war. Wir haben alle zusammen ein Stück Kuchen und Kaffee und Tee genossen. Die Gruppen waren unterschiedlich, mal waren 2 Niederländer und 2 Deutsche in einer Gruppe oder 1 Niederländer und 3 Deutsche in einer Gruppe zusammen. Die Gruppen haben dann Spiele gespielt, um Punkte zusammen zu bekommen. Und der die meisten Punkte in der Gruppe hatte, hat dann gewonnen. Nach den Spielen haben wir von unseren Gastgeschwistern noch was geschenkt bekommen. Danach sind alle nach Hause gefahren und wir sollten uns Freitag in Hoorn am Bahnhof wieder treffen.


von Renè und Silas

 

Wir haben uns vor dem Bahnhof mit allen getroffen. Dort waren wir um 8:00 Uhr. Da haben wir uns von allen verabschiedet. Dann sind wir durch die Kontrolle gegangen und da haben wir auf unseren Zug gewartet. Dann kam der Zug und wir sind eingestiegen. Danach sind wir umgestiegen in einen anderen Zug. Als wir es uns gerade bequem gemacht hatten, kam eine Durchsage, dass der Zug nicht fährt. Dann haben wir alle den Zug verlassen und sind in einen anderen hineingegangen, der gegenüber stand. Dort war es eng und wir mussten stehen. Dieser Zug war nicht eingeplant. Als wir dann nach all dem Umsteigen in Amsterdam am Bahnhof waren, ist uns klar geworden, dass wir unseren geplanten Zug nicht mehr rechtzeitig erreichen können. Dann hatten uns Frau Zuch und Frau Schulze erlaubt, jeweils in zwei Gruppen abwechselnd durch den Bahnhof zu gehen, um noch Proviant für die Fahrt zu kaufen. Als alle wieder zurückgekehrt waren, sind wir noch auf das Bahngleis gegangen. Dort warteten wir auf unseren Zug, der uns nach Hannover bringen würde. Als wir uns in den Zug begeben hatten, kam eine Ansage, dass etwas mit der Reservierleiste nicht in Ordnung sei. Trotz allem haben erstmal alle einen Sitzplatz bekommen. Nach einer dreiviertel Stunde haben wir an einer Station gehalten und es kamen sehr viele Menschen in unser Abteil hinein. Fast alle von uns mussten sich umsetzen und den Wagon wechseln. Nachdem wir uns hingesetzt haben, konnten wir durchfahren bis nach Bad Bentheim. Dort angekommen sind wir auf ein anderes Gleis gewandert, damit wir dort mit dem Bus bis nach Hannover fahren könnten. Aber da standen richtig viele Menschen und wir würden nicht in einen der ersten Busse hineingelangen. Also entschieden die Lehrer, dass wir auf das vorherige Gleis gehen, um dort den nächsten Zug zu nehmen. Nachdem alle Kinder ihren Eltern die korrekte Zeit gesagt hatten, kam wieder eine Durchsage, dass der Zug verschoben wurde, auf Gleis eins. Also gingen wir alle wieder zurück auf das erste Gleis, wo dann auch schon der Zug wartete. Der Zug war voll, was uns dazu gebracht hat, stehen zu müssen. Nach dem anstrengenden Stehen sind wir in Rheine ausgestiegen und nach einem kurzen Aufenthalt sind wir in den nächsten Zug nach Hannover gestiegen. Diese Zugfahrt sollte zweieinhalb Stunden dauern. Und alle haben einen Sitzplatz bekommen. Nach einiger Zeit kam der Zug zum Stehen. Und wir standen wegen eines Stellwerksausfalls ungefähr 60 Minuten lang. Dann sind wir weiter gefahren und nach einiger Zeit kam der Zug erneut zum Halten. Und das ungefähr 3-4 mal 15 Minuten lang. Als wir endlich in Hannover angekommen waren, mussten wir noch 20 Minuten lang auf den Zug warten. Nachdem wir uns es drinnen so gut wie es geht in dem Fahrradabteil gemütlich gemacht hatten, kam mal wieder eine Durchsage, dass der Zug Verspätung hat. Um 18:50 Uhr startete endlich der Zug nach Celle, wo wir um 19:20 Uhr angekommen sind.

von Sonja und Jacqueline