Austausch 2019

Europe: Different Houses – one community in Schweden

18.5.2014 bis 23.05.2014

Sonntag

Am Morgen haben wir uns am Bahnhof in Celle getroffen. Danach sind wir mit dem Zug nach Uelzen gefahren, dann ging es weiter nach Hamburg/Hauptbahnhof und von dort aus sind wir mit der S-Bahn zum Flughafen gelangt. Am Flughafen haben wir eingecheckt und haben die Koffer abgegeben. Nach etwas Freizeit sind wir zum Gate gegangen. Dort haben wir aufs Boarding gewartet. Beim Warten haben wir noch ein paar Spiele gespielt. Danach sind wir ins Flugzeug gegangen und haben uns unsere Plätze gesucht. Beim Starten hat man ein bisschen Druck auf den Ohren. Die Aussicht war toll. Nach 1 ½ Stunden sind wir in Stockholm gelandet. Dann haben wir unsere Koffer auf dem Band gesucht. Nach dem Check-Out haben wir unsere Tickets Für den Bus nach Surahammar gekauft. Das war sehr anstrengend. An der Bushaltestelle haben wir noch ein paar Spiele gespielt. Eine Stunde später kam dann der Shuttle-Bus zum Hotel. Dort haben wir eingecheckt und haben die Zimmer bezogen und es war ein sehr modernes Hotel mit Schlüsselkarten und Fernseher in jedem Zimmer. Als wir damit fertig waren haben wir uns etwas zum Essen im Hotel-Restaurant bestellt. Danach sind wir von diesem anstrengenden Tag müde in Bett gefallen.

(Marcel)

Montag

Nach der erholsamen Nacht haben wir morgens um halb 9 Frühstück gegessen, damit wir auch pünktlich den Bus zum Flughafen kriegen konnten. Am Flughafen angekommen haben wir den SWEbus nach Västeras genommen. Dort gab es paar kleine Probleme mit den Zug- und Bus-Tickets, die Frau Zuch und Frau Schulze aber sehr gut gemeistert haben. Nach zweistündiger Fahrt sind wir dann in Västeras angekommen und sind dann von dort aus 40 Minuten nach Surahammar gefahren.

Dort haben uns dann die Gastfamilien abgeholt - außer Frau Zuch und Frau Schulze - die durften die Woche mit 20 Lehrern aus 7 verschiedenen Ländern in einem Hostel verbringen. In der Gastfamilie angekommen hatten wir noch ein bisschen Freizeit mit unsern Gastfamilien bis dann auch um 18:00 Uhr zum Barbecue in die Schule ging. Dort haben wir mit den Lehrern und Schülern aus den 7 Ländern gegessen. Die Gastfamilien sind dann natürlich auch mitgekommen und wollten sich das leckere Essen sich nicht entgehen lassen.

Dann war der anstrengende Tag auch schon vorbei.

Dienstag

Der zweite Tag in Surahammar ist angebrochen und gleichzeitig ein nicht so tolles Wetter dazu - Regen. Aber das hat uns allen nichts gemacht, weil wir alle zur Hammerskola gefahren sind und eine tolle Schulführung bekommen haben. Dazu gab es noch eine Stunde einen Crash-kurs in schwedischer Sprache.

Danach sind die Schüler und Lehrer aus den verschiedenen Ländern somit auch wir zum Old Iron World Factory Museum gegangen und haben uns dort viele Maschinen angeguckt zum Beispiel die Maschine, womit früher Eisen eingeschmolzen und geschmiedet wurde. Surahammar war sehr bekannt für die Produktion von Eisen für Eisenbahnräder. 2700 Menschen haben zeitweise in der Stahlmühle gearbeitet. Das war eine sehr schwere Arbeit.

Mittags sind die Arbeiter ins Goldene Rad, das war eine Kantine/ein billiges Restaurant zum Essen gegangen. Dieses Haus ist heute auch ein Museum. An den Wänden gibt es aber noch Bilder aus den Jahren der Stahlindustrie in Surahammar. Sie sind denkmalgeschützt.

Wir sind also auch zum MC-Museum gegangen und haben uns unendlich viele Motorräder angeguckt und auch das erste schwedische Auto. Dann durfte auch noch jeder mit diesem Auto fahren. Das hat uns allen total viel Spaß gemacht und war auch für die Schweden besonders, weil das Auto normalerweise nur am Nationalfeiertag gefahren wird. Darauf sind wir dann wieder zurück zur Schule gegangen, um dort in der Mensa zu essen. Anschließend haben die Schüler uns eine Präsentation über die schwedischenTraditionen gezeigt: Sie haben sich echt viel Mühe damit gegeben, sie haben nämlich noch Kleinigkeiten zu den Traditionen zum Essen mitgebracht und keine Szenen aus dem Jahreslauf in Schweden vorgeführt. Die Speisen waren alle sehr lecker. Einige von uns wurden sogar interviewt und das wurde dann abends im schwedischen Fernsehen ausgestrahlt. Nach der Präsentation hatten wir freie Zeit mit unserer Gastfamilie.

(Lale berichtete für euch vom Montag und Dienstag)

Mittwoch

Als Erstes sind wir mit dem Bus von Surahammar aus nach Västeras zum Elchpark gefahren. Dort haben wir nicht nur Elche gesehen, sondern auch Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde, Esel, Gänse, Büffel und Rehe gesehen. In der Stadt sahen wir uns ein Minihotel in einem Baum an, das zu einem Kunstprojekt gehört. Wir hatten schließlich zwei Stunden Zeit zum Shoppen. Von der Innenstadt aus sind wir zu Fuß zum Hafen gegangen und haben eine Bootstour auf dem drittgrößten See Schwedens „Mälaren“ unternommen. Dort gibt es mitten auf dem See ein kleines Hotel (für nur zwei Personen, das aussieht wie ein typischesSchwedenhaus). Man kann nur mit dem Boot dort hingelangen. Ungefähr 50 Minuten später sind wir an der kleinen Insel Amundsgrund angekommen. Dort hatten wir 15 Minuten Zeit, um uns umzuschauen und ein paar Moskitos zu fangen. Dann ging es zurück und weiter in ein Freiluftmuseum: Wir haben uns eine Farm angeschaut und erfahren, wie man früher, vor ungefähr 200 Jahren, auf einer Farm in Schweden gelebt hat. Ebenfalls haben wir erfahren, dass damals die Lehrerin gleich neben der Schule gelebt hat und nicht heiraten durfte, damit sie immer Zeit für ihre Schüler hat. Die Schüler haben gelernt,wie Ackerbau betrieben wurden – und wie man liest und schreibt. Auch über das Leben in der Stadt oder das Leben der Soldaten konnten wir einiges in Erfahrung bringen. Die verschiedenen Häuser konnten wir im Freilichtmuseum sehen. Warum die Häuser fast alle rot sind? Ja! Das liegt daran, dass die Menschen eine gute und billige Farbe verwendet haben, die als Nebenprodukt bei der Kupfergewinnung entstanden ist. Wer mehr Geld hatte, konnte sein Haus auch grün streichen, was bei vielen Händlern in der Stadt beliebt war. Ein gelbes Haus hatte zum Beispiel der Arzt in Surahammar. Nach einem sonnigen Programm waren wir abends froh, wieder bei unseren Familien zu sein.

(Hannah berichtete euch vom Mittwoch)

Donnerstag

Als wir bei der Schule angekommen sind, sind wir in die Küche gegangen, weil wir die Rezepte aus unserem Projekt-Cookbook, für das jedes Land Rezepte im Vorfeld gestaltet hat, gekocht haben, um auszuprobieren, ob die englischen Rezeptbeschreibungen auch funktionieren. Wir haben ein Kartoffelomelette gebraten. Das war ein spanisches Rezept. Die Spanier haben französische Mettbällchen gekocht und die Franzosen haben unseren Kartoffelsalat hergestellt. Nach dem Essen in der Mensa, denn die gekochten Köstlichkeiten waren für den Abschlussabend, sind wir zu einem großen See gegangen und haben dort geangelt. Wir haben sogar ein paar Fische gefangen. Nach einer kurzen Pause in der Schule – es war so heiß an diesem Tag, dass wir sehr müde waren, haben wir uns eine Show von den Schülern des 9. Jahrgangs der Hammarskola angesehen. In der Show wurde getanzt und gesungen. Sie ist eine Tradition zum Abschluss dieser Schule, denn die 10. Klasse müssen die Schüler aus Surahammar in Vestaras besuchen.

Dann hatten wir ein bisschen Zeit mit unserer Familie. Am Abend sind wir zur Abschlussparty für alle Comenius-Schüler aufgebrochen. Es gab Essen für alle aus allen Partnerländern und ganz viele Leckereien aus Schweden. Für unsere Gasteltern haben wird dann noch Präsentationen über unsereSchule zuhause gehalten. Ein paar Schüler haben noch gesungen oder gerappt und ein Zauberer hat seine Tricks gezeigt. Das war wirklich ein tolles Fest!

Freitag

Heute Morgen sind wir zum Bahnhof gefahren. Als wir aber am Bahnhof waren, hatte der Zug so lange Verspätung, dass uns zwei nette Lehrer und die Oma einer Schülerin nach Västeras gefahren haben, wo wir auch gleich in unseren Bus gestiegen um zum Flughafen zu gelangen. In Stockholm waren wir dann kurz bei McDonalds etwas essen. Wir hatten ein paar Turbulenzen auf dem Flug, aber die Aussicht war herrlich. In Deutschland haben wir trotz der Flugverspätung noch unseren Zug erreicht. In Celle konnten uns unsere Eltern gegen 10 Uhr abends wieder in die Arme schließen. 11 Aufregende Reisestunden und 6 Tage Schweden sind vergangen…wie im Flug!

(Isabel schrieb für euch)