YoungAmericansProfi-Musical mit Schülern an der Oberschule Westercelle
Wenn man ein professionelles Musical sehen möchte, sollte man eigentlich nach Hamburg fahren. Oder man geht zu einer Aufführung der Young Americans.
Das Besondere an der Gruppe: Die Musicalstudenten aus den USA treten in Schulen auf und binden die Schüler in ihre hochklassige Show ein. Wer glaubt, dass diese Bedingungen zu einer amateurhaften Darbietung führen, irrt gewaltig. Bei ihrem Auftritt in der Oberschule Westercelle versprühten die sympathischen Musiker eine Spielfreude, die auf das Publikum geradezu ansteckend wirkte. Die Show deckte dabei eine breite musikalische Palette ab: In den Medleys kombinierten die Young Americans Klassiker wie „American Pie“, „Hey Jude“ und „Somewhere over the Rainbow“, sie variierten zwischen Pop und Rock, Gospel und Hip-Hop und zitierten dabei auch Musicals wie „Grease“, „Hair“ und „Footloose“ – und das alles auf höchstem Niveau.
Auch tänzerisch bot die Musicalgruppe Vielfalt von Ballett über Stepptanz bis Breakdance. Als Höhepunkt traten im zweiten Teil der Show Schüler der Oberschule Westercelle zusammen mit den Young Americans auf, von denen sie in einem dreitägigen Workshop liebevoll und motivierend instruiert wurden. So sahen nicht nur die Besucher diese Musical-Aufführung aus allernächster Nähe, sondern die Kinder wurden auch zum Teil davon.
Besonders beeindruckend neben den Tanzchoreographien waren die einzelnen Darbietungen der Schüler, die sich ins Rampenlicht wagten und das Publikum mit Solo-Einlagen begeisterten, bei denen sie von ihren Mentoren auf der Bühne moralisch unterstützt wurden. Neben den Young Americans wechselten auch die Schüler mehrfach die Kostüme und traten als Captain America, Spiderman, Spongebob oder Minion auf. Der Stolz und die Freude an der Musik war den Schülern während ihres Auftritts jederzeit anzusehen. Und auch die Besucher waren sich am Ende einig, dass sie eine grandiose Vorstellung miterlebt haben.